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Hello, I am a Nexus One
Ich liebe Selbstversuche. Zu meinen größten Herausforderungen gehören die Ehe, der ‘Walk the Plank’ Trick auf meinem Longboard und das Essen einer Fischplatte in Saint Malo. Nun suche ich die nächste Nahtoderfahrung: Ich werde für eine Woche mein liebgewonnenes iPhone 3 GS gegen ein Google Nexus One tauschen.
So etwas bleibt nicht ohne Folge. Freunde kündigen. Versicherungen fordern erhöhte Beiträge und man bekommt vermehrt Spam von Therapeuten. Nee, alles Quatsch, aber spannend wird es schon. Warum? Lest einfach weiter.
Wie ich zum Nexus One gekommen bin
Wenige Minuten nach der Vorstellung des Nexus One am 5. Januar habe ich den Gadget Dealer meines Vertrauens, International Orders, aufgesucht und das Nexus One bestellt. Ich hatte noch zwei, drei sehr nette E-Mails mit Tim de Vallee von International Orders, um die Bezahlung von Kreditkarte auf Google Checkout zu drehen und dann ging die große Sammelbestellung los. Parallel hat International Orders eine eigene Seite für das Nexus One aufgezogen — wahrscheinlich lief die Mailbox bei denen über.
Was mich das Nexus One gekostet hat
Eine Stange. International Orders rechnet auf den Originalpreis einen Aufschlag, eine Eurostromadapter, Steuern, das Shipping, den Zoll und den Segen des Spaghettimonsters auf und landete alles in allem (in meinem Fall) bei $ 695.31. Was ca. € 477,45 sind und sich in Regionen üblicher unlocked Mobiltelefone bewegt. Also halb so schlimm.
Wie schnell ich das Nexus One bekommen habe
Die Lieferung ging als Priority Pack per Fedex auf Reisen. Am 7. Januar hat Tim Fedex informiert, am 9. wurde es abgeholt und am 12. Januar um 10:23 schlug es in meiner Agentur in Düsseldorf auf. Dazwischen lag ein Wochenende, aber Fedex arbeite laut Shipment Travel History durch.
Was ich zugunsten des Nexus One aufgebe
Sicher habt ihr schon viel über das Nexus One gelesen und offensichtlich scheint der Startpunkt, von dem man umsteigt, sehr wichtig zu sein. Daher will ich kurz beschreiben, was ich auf meinem iPhone so treibe. Nur so ist abzusehen, was ich vermissen werde und wobei ich hoffentlich positiv überrascht werde. Etwas Einblick in meine iPhone Nutzung dürften meine Homescreens geben, die ich bei Flickr abgelegt habe. Wenn ich 100% meiner iPhone Nutzung aufteilen müsste, würden die sich wie folgt verteilen:
- 30% Facebook App
- 30% Tweetie 2 App
- 20% Besuch mobiler Websites
- 10% E-Mails
- 5% SMS und telefonieren
- Rest*
*Zum gefühlten Rest gehören: SplashID (weil ich immer Passwörter vergesse), Google Maps, Camera (und seit neuestem TiltShift Generator), Foursquare, Programm Manager (zur Programmierung meines Entertain) und Instapaper (auch recht frisch).
Was auffallen dürfte, ist meine Verweigerung das iPhone als iPod zu nutzen. Was einfach daran liegt, dass ich einen 4 GB MicroVault Tiny USB Stick von Sony in meinem Mini Cooper D stecken habe und der randvoll mit House Podcasts ist. Damit ist mein mobiles Musikhörpotential erschöpft und eine potentielle Schwachstelle bei Android 2.1 mit großer Wahrscheinlichkeit umschifft — es ist aber halt so.
Weiter wäre mir wichtig, dass ich auf unseren Exchange-kompatiblen Zarafa Mailserver zugreifen kann und auf mein MobileMe-Postfach. Passwörter würde ich gern weiterhin, drahtlos mit der Desktop Version von SplashID synchronisieren. Und natürlich sollte meine soziale Netzlebensqualität nicht grundlegend leiden.
Was ich morgen mit dem Nexus One machen werde
Ich werde es auspacken, meine T-Mobile Multi-SIM einstecken und es einrichten. Und ich werde gespannt sein. Heute Abend werde ich meinem iPhone 3 GS einen Abschiedskuss geben und fange schon mal an, es zu vermissen.
© 2010 by Yves Luther
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